FSV Babelsberg 74 – Hansa Wittstock 2:3 (1:1)

Das FSV-Team fand gut in die Partie und erspielte sich gegen die vom Abstieg bedrohten Hanseaten durch Tom Jakobczyk und Robin Pfeifer die ersten Möglichkeiten. Pfeifer war es dann, der nach Vorarbeit von Christoph Brandt zur verdienten Führung in der 33. Minute traf.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff verwandelte Tom Techen einen direkten Freistoß nach zuvor unnötigem Foulspiel zum zwischenzeitlichen Ausgleich.In der 58. Minute gingen die robust und mit hoher körperlicher Präsens auftretenden Gäste in Führung. Christoph Raasch nutzte einen Foulelfmeter. Weitere fünf Minuten später fiel die Vorentscheidung nach einem Konter. Kevin Berlin erhöhte auf 3:1. In der Schlussphase kamen die Gastgeber, die zuvor noch Pfosten und Latte trafen, nur noch zum Anschlusstreffer durch Oliver Seidel.

Aus dem Gewühl heraus traf er nach einem Abpraller zum 2:3. Dabei blieb es gegen das Team aus Ostprignitz-Ruppin, das im zweiten Spielabschnitt ermüdend auf Zeit spielte und jede Schiedsrichter-Entscheidung für diskussionswürdig hielt. „Wir haben fußballerisch zu wenig geboten und unnötige Fouls, die zu zwei Toren führten, begangen“, fasste ein enttäuschter 74-Coach Jan Kähne zusammen.

„Ich will nicht sagen, dass es verdient war. Aber im Abstiegskampf zählen nur Punkte, da kommt uns der dreckige Sieg gelegen“, so Hansa-Trainer Jörg Lutter. „Wir haben einfachen Fußball gespielt. Was anderes war auf diesem kleinen Kunstrasenplatz aber auch nicht möglich.“

Sommer – Zieschank (60. Richter), Krampitz, Seidel, P. Unger, Jakobczyk – D. Zenthöfer (35. Backe), Tietz – Lochmann, Pfeifer, Brandt

Spielbericht: sportbuzzer.de