Landesliga Nord: Bittere Heimpleite für den FSV Babelsberg 74

Landesliga Nord: FC Schwedt 02 reicht ein abgefälschter Schuss zum Sieg beim FSV Babelsberg 74.

FSV Babelsberg 74 – FC Schwedt 02 0:1 (0:0). Tore: 0:1 Philipp Ullrich (75.).

Das FSV-Team von Trainer Jan Kähne wollte an die überzeugende Vorstellung im Ortsderby anknüpfen und startete schwungvoll in die Partie gegen die Oderstädter, die in der Vorsaison beim 0:1 drei Punkte aus Babelsberg entführt hatten. In der 2. Minute vergab Christoph Brandt den ersten Riesen, als er allein vor dem Tor an Sven Lenz im Gehäuse der Gäste scheiterte. Pech hatte Brandt als er in der 10. Minute einen Freistoß an die Latte setzte. Nach der durch Pawel Iskra vergebenen, einzigen Möglichkeit im ersten Spielabschnitt für die Gäste übernahmen die Gastgeber wieder die Kontrolle über das Spiel. Sie belohnten sich jedoch nicht, sondern vergaben durch Thomas Wisniowski eine weitere Großchance in der 35. Minute. Torlos ging es in die Kabinen.

Abgefälschter Schuss zum Siegtreffer

Auch in der 2. Halbzeit hatten die 74er die erste Möglichkeit. Marc Spilke legte den Ball quer auf den mitlaufenden Brandt, der in der 52. Minute zur vermeintlichen, hoch verdienten Führung traf. Schiedsrichter Andy Schmidt entschied jedoch auch ohne Videobeweis sehr strittig auf Abseits. Danach verloren die Gastgeber ihre Linie. FSV-Keeper Florian Müller rettete im direkten Zweikampf mit Lukasz Kargol die Null für die nun das Kommando übernehmenden Schwedter. Das Spiel der Babelsberger verlor an Tempo, Freistöße und Ecken der Gäste häuften sich und einen der Freistöße nutzte Philipp Ullrich mit einem abgefälschten Ball in der 75. Minute zum 0:1. Dieses Ergebnis brachte das robust auftretende Lapinski -Team gegen den nun aufsteckenden FSV über die Zeit. Jan Kähne resümierte wie folgt: „Wir haben gut ins Spiel gefunden und hatten glasklare Möglichkeiten, die wir jedoch wieder einmal nicht genutzt haben. Das sehr strittige Abseitstor war der Knackpunkt des Spiels. Wir verloren an Moral und konnten kaum noch Akzente setzen. Ein unnötig hergeschenktes Spiel“.

FSV Babelsberg 74: Müller – Richter (46. Auge), Schliszio, Seidel, Krampitz, Jakobczyk (57. Backe) – Spilke (79. Hämmerling), Wisniowski, D. Zenthöfer – Brandt, Pfeifer.

Bericht von Sportbuzzer.de

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