SV Ruhlsdorf vs FSV Babelsberg 74 II Männer 1:5 (1:1)

Am gestrigen Sonntag der 4te Spieltag für unsere Zweite. Man war auswärts beim SV Ruhlsdorf zu Gast. In den bisherigen Aufeinandertreffen beider Mannschaften ging zumeist die Heimmannschaft als Sieger vom Platz. Die Truppe wollte diese Serie brechen, um so die eigene Serie der ungeschlagenen Spiele zu verlängern.

Gegenüber der Vorwoche in Brandenburg einige Änderungen in der Startelf. Einige Wechsel aufgrund der normalen Rotation und einige aufgrund von Arbeit und Krankheit. Der Trainer
entschied sich in der Kette mit Sperl, Fangmann, Wehse und Schenk zu beginnen. Davor sollten Nomilner, Beys und Lehmkuhl auflaufen. Leider musste der junge Lehmkuhl bei der Erwärmung
signalisieren, dass das Knie zwickt. Gemeinsam entschied man sich gegen einen Einsatz. Und so begann Loos in der Mitte. Im Sturm Dix wieder zurück aus dem Urlaub. Und dazu Baumbach und
Schröder. Man wollte von Beginn an konzentriert vorgehen und in der Defensive galt es besonders die Kreise des SK Netzler einzudämmen. Offensiv wollte man zurück zu den guten Ansätzen aus dem
Spiel gegen Rehbrücke und darauf dann aufbauen. Die ersten 10 min gehörten aber ganz klar den Hausherren. Besonders über den angesprochen Netzler und die linke Ruhlsdorfer Seite übten die Gastgeber ordentlich Druck aus. Unsere Elf überstand aber diese Phase und schaffte es nach guten 10 min sich defensiv besser zu stellen und konnte sich so langsam mehr auf das eigene Offensivspiel konzentrieren. Die Truppe bekam den Gegner langsam in den Griff und konnte nach einer halben Stunde auf Führung stellen. Schröder bringt den Ball in die Mitte zu Loos, der einmal kurz dribbelt und dann mit rechts abschließt. Der Ball kullert eher (so wie es aussah trotzdem nicht haltbar) über die Linie. Egal. Zählt auch. Danach ließ kurz etwas die Spannung nach bei der Truppe. Ergebnis dessen: ein Horrorpass in der eigenen Abwehr. Der Ruhlsdorfer Angreifer erläuft locker den schlecht gespielten Ball und die Ruhlsdorfer können im zweiten Versuch, durch Dalichau, den Ball zum Ausgleich einschieben. In der Pause der Trainer mit einigen Anweisungen für einen leicht veränderten Defensivplan. Offensiv galt es wieder einmal geduldig zu bleiben, den Gegner ordentlich und mit Druck zu bespielen und dann würden sich die Chancen auf weitere Tore schon ergeben. Ausserdem kam für den angeschlagenen Wehse Kapitän Sander in die Partie.
Und der Trainer sollte recht behalten. Die Zweite in Hälfte zwei besser und erspielte sich so in regelmäßigen Abständen weitere Einschussmöglichkeiten die zu 4 weiteren Treffern führten. Den
Anfang machte Dix in der 54.min mit einem Freistoss aus dem rechten Halbfeld der an Freund und Feind vorbei seinen Weg ins lange Eck findet. In der 70.min Sander mit einem einfachen langen Ball
in den Lauf von Schröder. Der Stürmer fackelt nicht lange und haut selbigen volley in die Maschen. Gute 10 min später die Truppe mit einem mustergültigen Konter über die Stationen Loos, Beys,
Sander und an dessen Ende war es dann wieder Dix der unbedrängt einschieben konnte. Den Schlusspunkt setzte in der 85.min dann wieder Schröder mit einem Linksschuss ins lange Eck.
Schiedsrichter Franke pfiff die Partie danach, zur Verwunderung der Anwesenden, 5 min vor der Zeit ab. Sei es drum.

Der Dreier war verdient eingefahren. Die Höhe des Erfolgs spielgelt aber nicht das Spielgeschehen wieder. Die Ruhlsdorfer bis zum Schluss engagiert, hatten entweder Pech im eigenen Abschluss oder
fanden in dem glänzend aufgelegten Sterz im Tor der 74er ihren Meister. Im Gegensatz unsere Elf dazu mit schon fast brutaler Effektivität. Fast alle Großchancen wurden am gestrigen Tag auch
genutzt und so kommt dann ein 1:5 Auswärtssieg zustande.

Die Zweite übernahm mit diesem Erfolg auch die Tabellenspitze. Nun gilt es diese so lange wie möglich zu verteidigen und dabei die Entwicklung des eigenen Spiels weiter voranzutreiben. Am
nächsten Sonntag soll dann beides das erste Mal im Heimspiel gegen die Mannen vom SV Eiche Ragösen gelingen. Beginn des Spiels an der Breitscheidstr., unter der Leitung des SK Elke, wird wie
gewohnt 15:00 sein.
FSV 74: Sterz – Sperl (56.Hämmerling), Fangmann, Wehse (46.Sander), Schenk – Nomilner, Beys, Loos – Baumbach, Schröder, Dix

Auf der Bank: Lehmkuhl